Ausleitungsverfahren

„Wenn der Alchimist krank ist, dass er das Gift nicht mit vollkommener Kunst vom Guten zu scheiden vermag,
dann geht Giftiges und Gutes gemeinsam in Verwesung über und dann entsteht eine Digestio (= Dyskrasie);
das ist es, was uns die Krankheit des Menschen anzeigt.“

Philipus Theophrastus Paracelsus

 

Ausleitungsverfahren sind Behandlungsmethoden, die der Entgiftung des Organismus dienen. Hierzu zählen u.a. der Aderlass nach Hildegard von Bingen, die Schröpfkopfbehandlung und die Baunscheidttherapie. Neben diesen mechanischen Verfahren findet aber auch die Ausleitung des Körpers von diversen Toxinen mittels spezieller Arzneimittel auf pflanzlicher und oder mineralischer Basis Anwendung.

Der Aderlass nach Hildegard von Bingen, ein reiner Stoffwechseladerlass, wird in den ersten 6 Tagen nach Vollmond durchgeführt. Er dient im Wesentlichen der Entgiftung des Gesamtstoffwechsels. In dieser Mondphase werden „Schlacken“ aus dem Bindegewebe gelöst und gehen in das Fliesssystem über.

Bei der Schröpfkopfbehandlung  wird in Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Die Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Durch den erzeugten Unterdruck soll eine Ab- bzw. Ausleitung von Schadstoffen über die Haut erreicht werden.

Das Baunscheidtverfahren wird auch als Akupunktur des Westens bezeichnet. Mittels eines Nadelapparats wird die Haut an bestimmten Stellen behandelt. Anschließend wird die Haut mit einem speziellen Öl eingerieben um eine Hautzreizung und damit eine Ausleitung zu forcieren.

 

Anmerkung: Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass die von mir angewandten Verfahren zur Erfahrungsheilkunde gehören  und schulmedizinisch wissenschaftlich nicht anerkannt sind.